Die Theatergruppe

Die Theatergruppe Theta-Théâtre wurde im April 2009 aus einer Leidenschaft für das Theaterspielen sowie für die französische Sprache heraus gegründet. Sie vereint Amateurschauspieler aller Altersgruppen und mit unterschiedlichen Theater-Erfahrungen. Die meisten Mitspieler sind Deutsche oder Franzosen. Die ersten Aufführungen der Gruppe – Les Pas perdus nach Denise Bonal, fanden im März und Mai 2010 in Berlin statt. Anfang 2013 spielte die Truppe das Theaterstück Mein Name ist Alice nach Sophie Balastre. 2014 spielte die Truppe das Theaterstück Gamines (Mädchen) nach Sylvie Testud. 2016 die Fütterung der Raubtiere nach Vahé Katchadourian

 


Thomas Boulet

Der in Frankreich geborene Thomas kommt aus der Region Lille. Während seines Studiums in Rennes hatte er die Möglichkeit, erste Erfahrungen mit dem Theater zu machen, indem er einige Monate lang Kurse an seiner Universität besuchte. Thomas zieht 2011 nach Berlin. Sein Wunsch, eine Verbindung zur französischen Kultur aufrechtzuerhalten, führte ihn natürlich zu einem Besuch französischer Theateraufführungen in Berlin. Im Jahr 2018 sah er die Aufführung « La promesse de l’aube » durch die Gruppe Theta-Théâtre. Im folgenden Jahr hatte er die Möglichkeit, bei der Truppe Theta-Théâtre für die Produktion des Stücks « Le Roi se meurt » mitzuwirken.


 

Thierry Fasquel

Thierry lebt seit Februar 1990 in Berlin, absolvierte dort zunächst seinen Militärdienst und begann nach vielen Gelegenheitsjobs 1992 seine Lehrtätigkeit und übt diesen Beruf noch heute aus.

Theater war keine Berufung. Vor 10 Jahren wurde er von einem französischen Regisseur gebeten, an einer Adaption eines Stückes von Molière « L’avare » teilzunehmen. Er genoss die Erfahrung und kam durch die ersten Mitglieder der Menagerie mit Nicole Martinez, der Direktorin von Theta-Théâtre, in Kontakt. Seither war er bei fast jedem Theaterstück von Theta Théatre dabei.


 

Nicole Martinez

Nicole MartinezLeiterin von Theta-Théâtre.
Sie ist Deutsche und lebt seit 2008 in Berlin. Schon früh konnte sie sich für die Welt des Rollenspiels begeistern, indem sie als Kind bei Hörfunkspielen mitspielte. Aus Liebe zur französischen Sprache spielte sie später verschiedene Rollen in französischsprachigen Theaterstücken, wie Léon und die Comtesse in der Trilogie des Figaro von Beaumarchais, eine Uhr beim Psychater in Les Diablogues de Roland Dubillard, Eglé in La dispute von Marivaux und Pierrette in Huit femmes von Robert Thomas. Zwischen 2004 und 2007 hat sie einen interessanten Ausflug ins englische Theater gemacht sowie verschiedene Rollen in Les pas perdus in Paris, 8 Monate lang in den Theatern « La providence » und « l’Article ». Ihre einzige Theatererfahrung auf deutsch hat sie mit Endstation Hoffnung von Holger Schober 2008 gemacht. Danach ist sie reumütig zum französischsprachigen Theater zurückgekehrt und erneuerte 2009 ihre Erfahrung mit Les Pas perdus, diesmal auch auf der anderen Seite des Vorhangs. Sie hat die Theatergruppe Theta-Théâtre gegründet, deren Leiterin sie ist. Im wahren Leben ist sie Diplom-Kulturwissenschaftlerin (Spezialisierung Deutschland/Frankreich).


 

Roger Simi

F1000006-1Geboren eintausendneunhundertsiebzig Jahre nach Jesus Christus, an einem Samstag, den 23. Juli gegen 20 Uhr. Über diesen letzten Punkt gehen die Meinungen auseinander: Sein Vater sagt,  nein, es muss kurz vor dem Aperitif gewesen sein, gegen 18 Uhr und seine Mutter, dass es die ganze Nacht gedauert hat, mindestens bis 22 Uhr!
Wir waren dann in einer kleinen Stadt in Quebec, einem Land, in dem die Zivilisation nicht so weit voran geschritten war wie bei unseren europäischen Verwaltungen.
Dann wieder gibt es wie bei allen anderen nichts, worüber man glücklich sein kann… Traurigkeit, Enttäuschung und Verzweiflung folgen einander, aber wie Lacan sagt: Glücklicherweise sind wir sterblich, ohne das wären wir nicht in der Lage, unser erbärmliches Leben zu ertragen.
Wie seine Eltern vorausgesagt haben, ist das Leben nicht einfach, Du wirst sehen…. Er wird viel reisen und unzählige Jobs erledigen. Wenige Freunde, wenig Liebe und doch, jedes Mal war es wunderbar!
Heute, seit kurzem in Berlin, hält er die Berliner ihrer Zeit voraus und da die Zeit im Moment nicht besonders ist…. Er fragt sich, wie es seinen Kindern ergehen wird, wenn sie groß sind.

 


 

Christiana Weiler


Christiana ist in Lübeck aufgewachsen und hat dort auf dem Gymnasium drei Jahre lang in der Theatergruppe gespielt. Dabei wirkte sie unter anderem in dem Stück Gesellschaft im Herbst von Tankred Dorst mit.
Während des Studiums kam Sie über das Erasmus-Programm nach Paris. Sie wusste schon nach zwei Wochen, dass Paris ihre absolute Traumstadt ist und blieb einfach dort. Sie schloss das Studium der Betriebswirtschaftslehre ab und arbeitete zwei Jahre bei einem französischen Ferienhausportal.
2009 kam sie nach Berlin und arbeitet seitdem als Projektmangager in einer IT-Firma. Da sie in Berlin aktiv den Kontakt zur französischen Szene suchte, ist sie auf eine Anzeige von Theta-Théâtre gestoßen. Mit Theta-Théâtre konnte sie ihre Theaterleidenschaft wieder aufleben lassen und das auch noch in französischer Sprache! 2011 kam das Stück Morts de rire und jetzt die neue Herausforderung im Februar mit Moi, je m’appelle Alice.

 

 

 

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